26 November 2005

Wiesbadener Kurier. (klick für den kompletten Artikel)

Vom 26.11.2005

Schon zum 36. Mal geht die große Polizei- Sport- und Musikschau nächstes Wochenende über die Bühne der Rhein-Main-Hallen. Mit einem gemischten Programm rund um die Polizei, aber auch sportlichen und artistischen Höchstleistungen, hofft der Polizeisportverein Grün-Weiß auf viel Publikum.

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Und als artistische Gäste sind die "Flying Superkids" aus Dänemark dabei, die Gruppe "Berliner Elefanten", die ebenfalls spektakuläre Akrobatik mit Stäben, Tüchern und anderen Requisiten vorführen wird, sowie "Die Schäferin", von der Manfred Tecl vollends begeistert ist.

29 August 2005

Klasse, super, großartig!:

Klasse, super, großartig!

Schwedt (MOZ) Klasse! Super! Großartig! Rund 600 begeisterte Zuschauer verließen am Samstagabend nach einer mehr als zweistündigen Sport-Gala und stehenden Ovationen die Uckermärkischen Bühnen. Weit mehr als 200 Mitwirkende hatten anlässlich "40 Jahre Sportverein Blau-Weiß 65 Schwedt" ein Feuerwerk an sportlichen Topdarbietungen abgebrannt, das in dieser Form bisher einmalig für die Uckermark war.

Ein Gala-Programm statt einer Grünpflanze für die Vereinsgeschäftsstelle - so die Idee des Landessportbundes zum runden Jubiläum, wie dessen Vizepräsident Günter Staffa zu Beginn der sportlichen Show "seinem Chef" (LSB-Präsident und Blau-Weiß-Vorsitzender Dieter Fiebig) offerierte. Der Verein und mit ihm rund 600 Zuschauer im großen ubs.-Saal dürften froh über diese Entscheidung gewesen sein. Was mehr als 200 Mitwirkende vorgestern Abend auf die Bühne zauberten, verdiente nämlich nur ein Prädikat: Grandios!

Mit ihrer Nummer "Claudio, der Clown" sorgten etwa 20 Vorschulturner des TSV gleich mal für erste Beifallswogen. Eine Steppaerobic und die Schwungtuchdarbietung der Senioren rundeten den Block der Blau-Weiß-Nummern zum Auftakt ab. Danach hatte Moderator Klaus Herber tatsächlich Mühe, auch nur die wichtigsten Meriten der Sport-Gala-Mitwirkenden aufzuzählen. Europäische Spitzenakrobaten aus Zielona Gora (Polen), WM-Starter im Rock?n?Roll-Formationstanz aus Königs Wusterhausen, einen Weltmeister im Rhönradturnen aus Strausberg und vielfache Deutsche Meister in der Akrobatik aus Berlin stellten da nur die Spitze des Eisberges dar.

Internationale Medaillen hat auch Trampolinturner Nico Gärtner bereits aufzuweisen - erst vor wenigen Wochen holte der Schwedter Bronze bei den World-Games. Ganz cool lieferte er sich mit seinem Trainer Uwe Marquardt - beide im feinen Zwirn gekleidet - ein Duell um die attraktivsten Sprünge auf dem Trampolin. Gärtners Traum: Peking, Olympia 2008.

Den teilt er mit zwei Schwedter Turnern, die wie Nico seit einigen Jahren in Cottbus trainieren: Steve Woitalla und Philipp Boy. Die beiden standen im Mittelpunkt des Gerätturnspecials mit Potsdamer und Cottbusser Aktiven. Ist Peking realistisch? "Ich hoffe - und ich gehe davon aus", so Philipp, der mehrfacher Deutscher Jugendmeister 2005 ist. "Na klar, wenn ich das nicht wollen würde, könnte ich morgen meine Sachen packen und aus Cottbus verschwinden", ergänzte Steve.

Mit ihnen zusammen auf die Bühne "genötigt" wurde Trainer-Legende Manfred Paschke vom TSV. Verdiente Anerkennung für den inzwischen 70-jährigen, aber nimmermüden Schwedter "Turnvater" war die Goldene Ehrennadel des Märkischen Turnerbundes, die dessen Präsident Klaus Zacharias in die Oderstadt mitgebracht hatte.

Effektvoller Gala-Abschluss - die Mondlandung der "Elefanten" aus Berlin. Nur die vier in weiß gekleideten "Astronauten" waren zu erkennen, tolle Lichteffekte ließen die "Helfer" komplett im Dunkeln bleiben.



Montag, 29. August 2005 (08:02)

01 August 2005

Künstleragentur - Berliner_Elefanten:

Performance - Berliner_Elefanten

Die sanften Riesen aus der Hauptstadt sind eine Showgruppe mit aussergewöhnlichen choreographischen Ideen und perfekter Ausführung.

Die Darbietungen der Gruppe leben vor allem von der großen Anzahl der Teilnehmer. Denn besonders in großen Veranstaltungsorten wirken die synchronen Bewegungen, als sähe man auf eine riesige Leinwand mit fantastischen Bildern. Darüberhinaus bedienen sie sich außergewöhnlicher Effekte, um mit ihren Shows einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

So zeigt die Gruppe z.B. zur Filmmusik von "Kolumbus" eine perfekte Inszenierung mit langen Barrenholmen, die als Masten und Ruder dienen und auch sonst für allerlei akrobatische Akte herhalten.

Oder sie nutzen bei ihrer "Mondlandung" Schwarzlicht, in dem 30 schwarz gekleidete Personen vier weiße Astronauten heben und tragen, um so den Eindruck zu vermitteln, sie schwebten schwerelos durch den Raum.

Alles in allem sind die Berliner Elefanten eine innovative Gruppe, die sich durch ihren Mut zum Neuen und ihre perfekten Illusionen von anderen dieser Art abhebt.

21 Mai 2005

Internationales Deutsches Turnfest 2005 Berlin:

Die Stadiongala: Ein begeisternder Abschied vom Turnfest 2005 in Berlin

Vor mehr als 70.000 begeisterten Zuschauern im ausverkauften Olympiastadion ging heute das Internationale Deutsche Turnfest Berlin 2005 mit einem letzten fulminanten Höhepunkt zu Ende - der Stadiongala.

Prominente Redner wie Bundesinnenminister Otto Schily, DTB-Präsident Rainer Brechtken und Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin, zogen gleich zu Beginn der Stadiongala eine durchweg positive Bilanz des IDTF 2005. Die Zahl von über 900.000 Besuchern hätte alle Erwartungen übertroffen. Besonders bedankten sich alle Redner unter großem Jubel der Zuschauer für die herausragende Stimmung unter den Turnern und die Hilfe der zahlreichen Freiwilligen, die den reibungslosen Ablauf dieses Riesen-Spektakels überhaupt erst möglich gemacht haben.

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In der etwa zweistündigen Schlussfeier wurden in zwölf Showdarbietungen die unterschiedlichen Facetten der Stadt und der Turnbewegung dargestellt.

Für Gänsehaut-Feeling sorgte gleich zu Beginn eine von 600 Turnern gestaltete Großraumchoreographie, die das Thema Wiedervereinigung in seiner historischen Bedeutung für die Stadt Berlin, aber auch für den Deutschen Turner-Bund in emotionalen Bildszenen darstellte: Sogar die symbolische Berliner Mauer (Anm. des webmasters: Die Berliner Elefanten stellten die Mauer dar) fiel unter dem Jubel der Zuschauer ein zweites Mal.

Der wind of change erfasste die 600 Gymnasten, die nun rund um das Brandenburger Tor enthusiastisch das Thema Wiedervereinigung in tänzerischen Bildern interpretierte.
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20 Mai 2005

Berliner Morgenpost: Der Mann, der Bärlinchen ist:

Der Mann, der Bärlinchen ist

Am letzten Turnfest-Tag lüften wir intime Geheimnisse aus dem Leben des Turnfest-Maskottchens.
Bei Regen darf Bärlinchen nicht raus. Schuld ist die hochsensible Technik im Kopf des putzigen Bären. Ein Ventilator samt Akku sorgt dafür, daß Max Glischinski (Anm. des Webmasters: natürlich ein Elefant!), einer vor zwei Turnern, die seit Tagen als Bärlinchen die Turnfest-Besucher begeistern, einen kühlen Kopf behält. "Wenn die Klimatisierung ausfällt, beschlagen die Augen von innen", sagt Max lachend. "Das sieht dann aus wie Bär auf Droge."
Seit Sonnabend steckt der 20jährige, der beim Turnerbund sein freiwilliges soziales Jahr absolviert, im Kostüm, sieben Stunden am Tag. Ein Knochenjob, der Begeisterung erfordert: "Wenn die Leute sich über mich freuen und feiern - das ist einfach super", sagt er.
Berliner Morgenpost: Xenia Jeremias spielt ein Stück der Berliner Mauer:

Sportlerin des Tages

Xenia Jeremias spielt ein Stück der Berliner Mauer

Wenn Xenia Jeremias heute ins Olympiastadion einläuft, trägt sie einen silbergrauen, hautengen Anzug. In den Händen hält sie einen drei mal vier Meter großen, mit Leintuch bespannten Holzrahmen: Die 24jährige spielt ein Stück Berliner Mauer. Sie tritt mit den "Elefanten", der Schauturngruppe des Berliner Turnerbundes, bei der Stadiongala auf. Um genau 20.23 Uhr ist der Mauerfall geplant: Dann werden die "Elefanten" mit ihren Mauerstücken tanzen. Die Schauturngruppe besteht aus rund 30 Sportlern verschiedener Vereine. Sie treffen sich einmal pro Woche und üben Choreographien für Auftritte ein.


Xenia Jeremias turnt normalerweise im SC Siemensstadt. Dort trainiert die Soziologie- und Mathematikstudentin zweimal in der Woche. Der Sport ist für sie "wichtiger Ausgleich" zum Studium. Mit vielen Turnern verbinden sie Freundschaften, die sie auch außerhalb der Turnhalle pflegt. Im Sommer macht sie mit fünf Kollegen aus dem Verein eine zehntätige Fahrradtour den Rhein und die Mosel entlang. "Typischer Sportlerurlaub", wie sie lachend sagt.

16 Mai 2005

Filmpark Babelsberg - Willkommen in der Traumfabrik:

Sportlerfest im VULKAN


Datum:16.05.2005 - 16.05.2005 Filmpark

In den Abendstunden des Pfingstmontags, 16. Mai 2005, wird der Babelsberger Vulkan zur ultimativen Sportarena. In einer fast dreistündigen Show im Rahmen des Internationalen Deutschen Turnfestes 2005 in Berlin (IDTF) präsentieren wahre Sportakrobaten, exzellente Schauturner und Babelsberger Stuntprofis ihr Können.

Um ca. 18.00 Uhr eröffnet das Polizeiorchester Breslau mit insgesamt 33 Vollblut-Musikern das Sportlerfest der Extraklasse.

Bühne frei heißt es dann u. a. für die polnischen Sportakrobaten aus Lubuski und die NRW-Polizei-Turnriege, die mit 18 Aktiven sportliche Höchstleistungen zeigt.

Die Elefanten, erfolgreiche Schauturngruppe des Berliner Turnbundes, versetzen ihre Zuschauer mittels Musik und Bewegung in einen "Traum aus Poesie und Wirklichkeit". Bei ihrem "Ballspiel", einmalig in Choreographie und Koordination, werden Worte ganz überflüssig



Ab ca. 19.00 Uhr erobert die Babelsberger Stuntcrew die Vulkan-Arena.
Mit Bartertown, der bislang spektakulärsten Stuntshow des Filmparks, dürfen sich Besucher auf ein rasantes 30-minütiges Finale aus Action und Pyrozauber - mit anschließender Autogrammstunde - freuen.

Bis zu 2.500 Zuschauer können die Babelsberger Sportschau in der Vulkan-Arena bei rechtzeitigem Erscheinen miterleben.

Der Eintritt ab 17.30 Uhr über Eingang Filmpark Babelsberg / Großbeerenstraße (Parkplatz am Vulkan) - ist frei.

30 April 2005

Die Hellersdorfer April 2005

Zusatz-Show: elefantastisch

Berlin erwartet die außergewöhnlichste Show des Jahres und "Die Hellersdorfer" verlost im Namen des Berliner Turnerbundes Freikarten.
Am 9. April heißt es im Tempodrom nun zweimal Vorhang auf für ELEFANTASIA III, einer
Mischung aus atemberaubender Akrobatik und grenzenloser Fantasie.
Die erste Vorstellung war bereits nach kurzer Zeit ausverkauft.
Daher haben sich die Verantwortlichen für eine Zusatzvorstellung am 9. April um 15 Uhr entschieden.
Die "Berliner Elefanten", das ist die Showturngruppe des Berliner Turnerbundes. Bis zu 50 Turner setzen Musik in traditionellen sowie abstrakten Turnbewegungen an eigens kreierten Geräten um. Im Zusammenspiel mit Licht und Farbe entsteht ein Traum aus Poesie und Wirklichkeit, der auch dem hartgesottensten Städter die Kinnlade herunterklappen lässt.
Die ELEFANTEN nehmen ihre Zuschauer unter anderem mit auf eine Reise zum Mond, durch das nächtliche Berlin und versetzen sie in ein riesiges Schachspiel.
So haben die Elefanten bereits weltweit das Publikum mit ihren Shows verzaubert.
Karten für die Zusatzshow um 15 Uhr gibt es an der Abendkasse, allen CTS-Vorverkaufsstellen
sowie in der Geschäftsstelle des Berliner Turnerbundes unter 78 79 45 13 zum Preis von 15 Euro.
Bewerbungen um zehn mal zwei Freikarten bis Donnerstag, den 7. April um 10 Uhr in der Redaktion unter Telefon 9 93 80 54.

16 April 2005

GYMmedia.de:

16-Apr-2005 Berlin / DeutschlandHappy Gymnastics
Elefantasia III - Supershow

Originelle Figuren, Atem beraubende Leistungen -
Elefantasia III
Grossartige Akrobatik-Show im Tempodrom:


Alle guten Dinge sind drei - und auch gleich nach dem grossen Erfolg der ersten und zweiten Elefantasia war klar, dass es auch eine dritte Ausgabe der spektakulären Show rund um akrobatische Bewegungskunst geben würde. Vor einem viertel Jahr haben wir uns überlegt, dass das Tempodrom ein schöner Veranstaltungsort für unser Programm ist, so Manfred Brühl, Choreograf, Trainer und Organisator der Berliner Elefanten. Wir wollten uns endlich mal von der Turnhalle lösen und wie Prominente auftreten. In der Arena im Tempodrom konnten wir uns bei erstklassigen Bedingungen präsentieren.


Teil drei und damit Höhepunkt der erfolgreichen Geschichte des 1990 zum Turnfest gegründeten Teams gab es am 9. April: Bereits Freitagmorgen rückten die derzeit über 50 Mitglieder (aus 20 verschiedenen BTB- Vereinen, Alter 16 bis 42 Jahre) in die Heim- Sporthalle des Albert- Einstein- Gymnasiums, um den georderten LKW für die Show zu beladen: Weichböden, Turnbänke sowie die gesamten Geräte wurden aufgeladen, darunter 32 Barrenholme, 96 Steckteile, acht Spezial- Gestelle, 64 Holz-Platten, vier Rollwagen, Drahtseile, Musikanlage, Mini-Trampolin, Trainingsanzüge, Taschenlampen und Ballons. Vor Ort im modernen Tempodrom wurde dann ausgeladen, aufgebaut, sortiert und die besondere Beleuchtung mit den Scheinwerfern für punktgenaue Effekte eingestellt.


Samstag Vormittag die letzte Durchlaufprobe vor der ersten Vorstellung. Die Spannung stieg, die Nervosität auch... BTB-Präsident Peter Hanisch sagte zu Beginn der Nachmittags-Veranstaltung: "Die Schauturngruppe wird uns gleich überzeugen, was die nationale und internationale Einmaligkeit ausmacht, was sie bisher geleistet hat und weiter leisten wird. Ich freue mich über spritzige und frische Ideen, mit denen das Turnen auf andere Weise präsentiert wird und bin gespannt auf neue Choreografien. Ich bin sehr stolz, dass die Abend-Veranstaltung in wenigen Wochen ausverkauft war und wir uns kurzfristig entschlossen, eine weitere Show am Nachmittag durchzuführen."


Und dann folgten zwei Stunden Unterhaltung mit "Atemberaubender Akrobatik für die Sinne": Ein Schachbrett mit 64 Feldern eröffnet das bunte "Spiel" mit lebendigen Körpern, es bewegt sich, baut sich auf und übereinander. Figuren - Bauern, Türme, Pferde - turnen im scheinbaren Durcheinander und finden immer wieder Ruhepunkte in festen Posen.
Große gelbe Bälle erfahren in "Ballonträume" eine neue Dimension des Miteinanders. Schwebezustände mischen sich gekonnt mit akrobatischen Elementen. Besonders beeindrucken die Schaukelbewegungen und der große Abschlussturm, während die Bälle im Dunkel verschwinden...
Dann wirbeln Aerobic-Sportler über den Boden. Die einzigen Güste, weil ein "Elefant" fast nebenbei auch noch erfolgreich Aerobic macht. Kleine Ausschnitte aus den aktuellen Wettkampf- Übungen kommen gut an beim Publikum. Rasante Bewegungen verbinden sich mit kraftvollen Stützelementen.

Es wird dunkel, weil von Taschenlampen begleitet vier Astronauten zur "Mondlandung" ins All fliegen wollen. Und das so gekonnt zu sphärischen Klängen umsetzen, als würden sie dauerhaft im Schwebezustand sein. Laufen, Steigen, Drehen, Überschlag - imaginäre Bewegungen, die begeistern. Auch im "Traum" geht die Phantasie-Reise weiter. Spezielle geniale Konstruktionen und ein großes weißes Tuch lassen die Zeit vergessen. Spiegelbildliche Formen im Viereck, anmutige Bewegungen, Barrenholme als Hilfsmittel. Mit Leichtigkeit schweben Turner im Raum.

Seile spannen sich kreuz und quer bei der "Diebeskunst". Rotlicht beleuchtet die Szene. Gekonnt turnen drei Frauen in die abgegrenzten Sequenzen, ducken und überschlagen sich oder springen darüber. Ganz nebenbei wird mit einem Ball gespielt. Und dann wird es "Berlin bei Nacht". Unzählige Taschenlampen blinken, lassen eine Stadt mit Straßen entstehen und wieder vergehen. Licht nach oben, nach vorn, nach unten, zur Seite, gleichzeitig leuchten oder im Wechsel - einfache Bewegungen faszinieren mit wunderbaren Effekten.


Wer hätte gedacht, dass die "Elefanten" bei einem Guinness-Buch- Rekord-Versuch 2001 dabei waren? Im Unterhosen-Salti-Springen. Wie das funktioniert, zeigen sie mit Mini-Tramps: Im Sprung mit Überschlag wird einfach in die Hose gesprungen... "Opening" heißt ein weiteres Stück zu indianischen Klängen. Besondere Effekte und Muster gibt es hier durch Vierecke, einfaches wechselseitiges Aufstehen und Hinknien genügt für neue Formen.Beeindruckend das Boot bei der "Entdeckung Amerikas" 1492, ein aus Barrenholmen formiertes Schiff mit Ruder, Masten, Segel. Seefahrer- Atmosphäre im Nebel zur schweren Carmen-Oper. Ein einziges mittelalterliches Abenteuer.

Toppen können dieses Bild nur noch die unglaubliche Dynamik beim "Drehbild" und die "Burg" als krönender Abschluss. Ein Turm aus Barrenholmen und Verbindungsstücken, viel zu hoch, um oben noch zu turnen, geschweige den Umschwünge zu machen - aber Elefanten kennen scheinbar keine Grenzen und meistern auch diese Anforderung fast spielend, bieten zwischen anmutenden unorganisierten Abläufen immer wieder Ruhe durch feste Positionen. Am Ende wieder ein gewaltiges Schlussbild!

Zwischen den Stücken immer wieder Video-Einspielungen aus einem Zimmer, unzählige Puzzle-Teile fügten sich nach und nach zu einem großen Poster mit Fotos der Akrobatik- Nummern zusammen. Das passte, gab der Show den Rahmen - alles war durchdacht, gewollt, ausgetüftelt. Sogar das Aufwärmen und Auf- bzw. Umbauen wurde in die Vorführung integriert... Für ganz Neugierige zeigte eine Ausstellung im Foyer des Tempodrom, wie Choreografien entstehen. Kostüme, Dokumente und Utensilien vergangener Auftritte und die Präsentation des neuen Elefantasia- Sponsors "Holz & Raum" ergänzten den Rückblick.

Über 4000 begeisterte Zuschauer in beiden Vorstellungen konnten also im Tempodrom (2002 in der Gretel-Bergmann- Sporthalle waren es etwa 1400) nicht nur Spektakuläres in unglaublichen Dimensionen sondern auch Originelles erleben:


"Die einmalige Kombination von Sport, Musik und Lichtspielen beeindruckte mich. Besonders gefielen mir die Sachen der Schwerelosigkeit", schwärmt Ingrid Gebauer (57) aus Zehlendorf. "Alles war phantasievoll und durchdacht", urteilte Dietmar Petzsch (34) aus Steglitz. "Das mit den Taschenlampen fand ich am besten, weil hier einfache Mittel große Effekte erzielten. Ebenso mit den roten Seilen." Einfach super fand auch alles Sylvio Glaser (44) aus Reinickendorf: "Die Weltraumreise war klasse, weil es wirklich aussah, als ob die Menschen schweben. Ganz verrückt fand ich auch den Turmbau mit den Stangen bei den Siedlern. Einfach Atem beraubend, was in der Höhe geturnt wird." Janina Kubert (24) aus Neuköln kennt nun alle drei Shows: "Seit der Elefantasia I 1999 im SC Siemensstadt bin ich Fan von der Truppe und immer wieder gespannt auf die wunderbaren Auftritte."


Nächste große Herausforderung für das Team ist das Internationale Deutsche Turnfest in Berlin. Hier werden die Elefanten unter anderem bei der abschließenden Stadiongala im Olympiastadion mit dabei sein. ?Mauerfall? heißt hier die Großraumchoreografie, für die man sich gerade wieder Überraschendes ausdenkt und Spektakuläres ausprobiert.

Gritt Ockert - für den BTB; Fotos: Juri Reetz

09 April 2005

Tempodrom: Elefantasia:

Elefantasia - Atemberaubende Akrobatik der Sinne

Elefantasia ist eine Show der ELEFANTEN, der Schauturngruppe des Berliner Turnerbundes.

Sie setzt Musik in traditionellen so wie abstrakten Turnbewegungen an eigens kreierten Geräten um. Im Zusammenspiel mit Licht und Farbe entsteht ein 'Traum aus Poesie und Wirklichkeit', auch wer fest die Meinung vertritt, schon alles gesehen und gehört zu haben, die Kinnlade herunterklappen lässt.



So nehmen die ELEFANTEN Ihre Zuschauer unter anderem mit auf eine Reise zum Mond, durch das nächtliche Berlin und versetzen sie in ein riesiges Schachspiel. Bilder, im Einklang mit der Musik, werden lebendig. Das Geheimnis liegt in dem Zusammenspiel grenzenloser Bewegungsmöglichkeiten. Totale Körperkontrolle, Disziplin und die völlige Hingabe vereinen Turner/Innen zu einem Ganzen.

Wenn Worte überflüssig werden, weil der Augenblick bis an den Rand mit Sinn gefüllt ist, beginnt das Leben unwiderstehlich von sich zu erzählen. So entsteht ein Puzzle der Zeit...


Veranstalter:
Berliner Turnerbund"

01 April 2005

Official Neocron Forum - Was schenkt man seinen Eltern?:

View Thread : Was schenkt man seinen Eltern?

Schnuffel
Karten für die Elefantasia, daß ist eine Vorführung einer sehr guten Schauturngruppe. Nicht jedermanns Geschmack aber auf jedenfall mal was anderes."